WordPress ist schnell eingerichtet – und genauso schnell veraltet. Alle paar Wochen erscheinen Updates für WordPress selbst, für das Theme und für jedes einzelne Plugin. Viele davon schließen Sicherheitslücken. Wer sich nicht darum kümmert, hat irgendwann eine unsichere Webseite. Wer sich darum kümmert, aber ohne Plan, hat irgendwann eine kaputte.
Genau dafür gibt es Wartungspakete. Aber was kostet so etwas, und was sollte drin sein?
Warum die Preise so unterschiedlich sind
Wer nach „WordPress Wartung Kosten“ sucht, findet alles zwischen „kostenlos beim Hoster dabei“ und mehreren Hundert Euro im Monat. Der Grund: Unter „Wartung“ versteht jeder etwas anderes.
- Automatische Updates beim Hoster: Updates werden eingespielt – ob die Seite danach noch funktioniert, prüft niemand.
- Update-Service: Jemand klickt regelmäßig auf „Aktualisieren“ und schaut kurz drüber.
- Echte Wartung: Updates mit Sicherung, Prüfung, Protokoll und einem Ansprechpartner, der sich kümmert, wenn etwas schiefgeht.
Der Preisunterschied liegt also weniger im Update selbst als in dem, was davor und danach passiert.
Was in eine gute Wartung gehört
1. Backup vor jedem Update. Nicht „irgendwann mal ein Backup“, sondern eine Sicherung unmittelbar vor der Änderung. Nur so kommt man im Fehlerfall schnell auf den letzten funktionierenden Stand zurück.
2. Prüfung nach dem Update. Lädt die Startseite? Ist sie vollständig? Funktioniert bei Shops der Checkout? Ein Update gilt erst dann als erledigt, wenn die Seite danach nachweislich läuft.
3. Rollback bei Problemen. Wenn die Prüfung fehlschlägt, muss das Update zurückgenommen werden – idealerweise automatisch und sofort, nicht erst am nächsten Morgen.
4. Ein Protokoll. Welche Komponente wurde wann von welcher auf welche Version aktualisiert, und mit welchem Ergebnis? Das hilft bei der Fehlersuche und ist ein Nachweis, dass Ihre Seite gepflegt wird.
5. Ein Mensch, der sich kümmert. Automatik ist gut, aber irgendwann braucht es jemanden, der die Ursache findet und behebt.
Womit Sie rechnen sollten
Als grobe Orientierung für kleinere und mittlere Seiten:
| Umfang | Typischer Rahmen |
|---|---|
| Reine Updates ohne Prüfung | wenige Euro bis ca. 30 € im Monat |
| Wartung mit Backup, Prüfung und Protokoll | ca. 40–100 € im Monat |
| Shops und geschäftskritische Seiten | ab ca. 100 € im Monat |
Meine eigenen Pakete liegen bei 39 €, 79 € und 129 € im Monat – je nachdem, ob es um eine kleine Webseite, eine Unternehmensseite oder einen WooCommerce-Shop geht. Was genau enthalten ist, sehen Sie auf der Seite WordPress-Wartung.
Woran Sie ein schlechtes Angebot erkennen
- Es ist unklar, wie oft aktualisiert wird.
- Es gibt kein Backup vor dem Update, nur ein nächtliches.
- Niemand kann Ihnen sagen, was passiert, wenn ein Update die Seite zerschießt.
- Sie bekommen keinen Nachweis, was gemacht wurde.
Fazit
WordPress-Wartung ist kein Luxus, sondern die Voraussetzung dafür, dass Ihre Webseite sicher bleibt. Der Unterschied zwischen billig und gut liegt nicht im Update-Knopf, sondern in Sicherung, Prüfung und Verantwortung.
Sie möchten wissen, wie es um Ihre Seite steht? Schreiben Sie mir – ich schaue sie mir an und sage Ihnen ehrlich, welches Paket passt.

